HTML lernen ist nicht schwer
..aber was ist das eigentlich?

In solchen farblich unterlegten Kästchen findet Ihr
wertvolle Hinweise, die Ihr unbedingt beachten solltet.
Sie werden Euch im Laufe dieses Kurses immer wieder begegnen, also aufgepasst und mitgeschrieben! Fügt die
Lektion, auf der Ihr Euch gerade befindet zu Euren
Favoriten / Lesezeichen hinzu
um diese leichter
wiederzufinden. Oder benutzt den
"Wong-Button" am Ende einer jeden Lektion.
Beherzigt diese Tipps und Ihr werdet es
einfacher haben!
Über HTML lässt sich eine Menge an Informationen aus dem Internet beschaffen. Z.b. wer es erfunden hat
und wann es zum ersten Mal zum Einsatz kam etc,etc. (mehr)
Hier nur ein paar Infos in Kürze, denn wir wollen ja schließlich keinen Doktor in HTML machen :-), sondern
es so einfach wie möglich anwenden:
Mit HTML sagen wir dem Browser (Internet Explorer, Firefox und was es noch alles gibt) wie eine Internetseite
auszusehen hat. Zwar sehen Webseiten, wenn wir sie aufrufen, für uns wie aufgedruckte Informationen aus, wie
statische Bilder quasi, in wirklichkeit sehen wir aber etwas vollkommen anderes.
Wenn Ihr wissen wollt was ich meine, dann klickt bitte mit der rechten Maustaste mitten auf diese Seite und anschließend
auf
"Quellcode anzeigen". Das, was Ihr nun seht ist
diese Webseite in "Rheinform".
Erschreckend? Habe ich auch Mal gedacht. Aber imgrunde ist das alles nicht so schlimm wie es auf den ersten Blick
aussieht. Am Ende dieses Kurses werdet Ihr auch in der Lage sein solche Seiten zu verfassen - versprochen!
Aber zurück zum Thema. Euer Browser (IE oder Firefox) hat diese Seite, auf der Ihr Euch gerade befindet,
ausgelesen und anhand dieser Informationen sie so zusammengesetzt, daß Ihr sie nun
auf Euren Bildschirmen betrachten könnt.
Ich will ja nicht zu lange darauf rum reiten, aber dies gehört zum
grundlegenden Verständniss von Webdesign und HTML.
Es ist deshalb wichtig, dass wir uns über einige Punkte vorher 100-prozentig im klaren sind:
Die HTML-Sprache ist lediglich eine
Anleitung für den Computer. Aus diesen Informationen setzt er die Webseite
zusammen und mach sie für uns anschaulich. Verabschiedet Euch also vom Grundverständnis über Programme wie Word,
obwohl wir die Webseiten "schreiben", vergesst auch Excel, auch wenn wir oft über "Tabellen", "Zeilen" und "Zellen"
sprechen werden. Man wird dazu verleitet die Logik anzuwenden, die man von solchen Programmen gewohnt ist. Zumindest
erging es mir so.

HTML - Dateien sind Anweisungen an Euren
Browser, die ihm sagen wie er die Webseite zusammen setzen soll. Das ist
der Grund warum die selbe Webseite, betrachtet man sie mit verschiedenen Browsern, unterschiedlich aussieht. Jeder Browser
interpretiert die Informationen des HTML-Codes unterschiedlich.
HTML 4.01
Wenn HTML eine Sprache ist, gibt es dann auch jemanden, der über die Rechtschreibung wacht? Ja, in der Tat. Das
W3C-Consortium ist eine Organisation, die neuere Standards für HTML herausbringt. Das ist auch sinnvoll,
denn sonst häten wir schon lange ein wahres Chaos an HTML-"Dialekten".
Die letzte HTML-Version ist
HTML 4.01.
Im Laufe dieses Kurses werden wir ausschließlich in dieser Version programmieren. Die s.g. Validität (korrekte "Rechtschreibung") der Webseite
kann man durch den Besuch eines der Validatoren überprüfen lassen. (
Validome.org)
Das Einhalten der Standards verbessert das Aussehen der Webseite auf verschiedenen Browsern und ermöglicht eine bessere
Platzierung Eures Projektes bei Suchmaschinen. Ausserdem ist es eben professioneller.
Auf dieser Seite seht Ihr unten links ein kleines Logo, das anzeigt, dass es
sich bei dieser Seite um eine HTML 4.01-konforme Seite handelt. Klickt mal drauf und Ihr kommt zu dem entsprechenden Validator.
Dort könnt Ihr übrigens die Adresse einer belibigen Seite eingeben (z.B. www.gmx.de) um zu schauen, ob diese Seiten "valide" sind.
D.h. ob die Programmierer sich an die aktuellen Regeln der "Rechtschreibung" gehalten haben.
Seiten nur mit HTML?
Nur mit HTML erstellte Seiten sind meistens eher langweilig, da
statisch. Aus diesem Grunde wurden viele
andere
Sprachen entwickelt, die heutzutage aus dem
Webdesign nicht mehr wegzudenken sind. Diese sind z.B. dafür verantwortlich,
dass Ihr Euch auf gmx.de
einloggen könnt, dass auf anderen
Schmetterlinge über den Schirm flattern, oder Menueleisten
Ihre
Farbe ändern sobald man mit der Maus darüber fährt.
Richtig heftig wird es beim einsatz von Flash. Ihr habt bestimmt
schon Mal solche Flash-Intros auf Internetseiten gesehen, die ewig brauchen bis sie geladen sind. Ich überspringe sie meistens.
Vielleicht behandeln wir Flash irgendwann später Mal, aber zunächst stelle ich euch kurz die anderen Sprachen aus dem
Webdesign ganz kurz vor:
Java
Mit Java ist allerhand möglich. Vieles ist jedoch auch recht unnütz (wie die bereits erwähnten Schmetterlinge). Dazu kommt, dass die entsprechende Erweiterung beim
Betrachter der Webseite aktiviert sein muss. Beim Internet Explorer ist Java standard-Mäßig aktiviert. Ihr Könnt es aber in den
Internetoptionen ausschalten.
Der Vorteil von Java ist, daß der Programmcode, wie in HTML, beim
Client, also dem Betrachter interpretiert und
ausgeführt wird. Der Webmaster wälzt also die Arbeit des Verarbeitens auf den PC des Betrachters ab. Ziemlich praktisch :-)
PHP
Bei PHP ist das genau anders herum. Hier wird der Code bereits auf dem Server, also auf dem Computer auf dem die Webseite
lagert verarbeitet und das fertige Ergebnis in Form vom reinsten HTML-Code an den Client übergeben. Hier hat also der Server
die ganze Arbeit. Seiten, die PHP enthalten erkennt Ihr an der Endung
.php. So wie die Seite, die Ihr Euch gerade
betrachtet. Als Ihr diese in Eurem Browser geladen habt, hat mein Server erst den eingebetteten Code verarbeitet ("geparst")
und dann HTML an den Browser übergeben. Wenn Ihr Euch also den Quellcode betrachtet werdet Ihr nichts von PHP darin
entdecken. Java sieht man dagegen.
CSS
CSS (Cascading Style Sheets) ist sehr häufig im Gebrauch. Es ist beinahe unmöglich (zumindest wüsste ich nicht wie das
gehen soll) HTML 4.01 - konforme Seiten zu machen ohne dass man CSS verwendet.
Mit CSS gestaltet man das Aussehen
der Seite. Also welche
Schrift soll wo verwendet werden,
welche Farben, welche
Abstände, etc. Die Verwendung von
CSS ist kein Handycap, sondern im Gegenteil
ziemlich praktisch. Die meisten Projekte bestehen aus vielen HTML-Dokumenten, die
ja nach möglichkeit ähnlich aussehen sollen in Schriftfarbe, Schriftgröße u.s.w. mit CSS kann ich in einem einzigen
Dokument (es hat immer de Endung
.css) das
Design der Seite bestimmen, das für alle Seiten gültig ist.
So kann ich auch mit einer einzigen Änderung in der CSS-Datei das Aussehen bestimmter Elemente auf allen Seiten
gleichzeitig ändern.
Auch diese Seite ist mit Hilfe von CSS geschrieben worden. Ihr könnt Euch die Datei
hier
ansehen. Jedes Mal, wenn Ihr Euch eine compiclub-Seite anschaut, schaut Euer Browser in dieser Datei nach, wie er was darstellen soll.
Das macht er immer dann, wenn er im eigentlichen
HTML-Code der Seite keine weiteren Infos zur Darstellung eines bestimmten
Elements finden kann.
4 Sprachen in einem Dokument
Wie ich schon eingangs erwähnte, werden wir all diese Sprachen
"just in time" verwenden - immer dann, wenn wir sie
gerade brauchen. Als ich Webdesign lernte (man ist eigentlich nie damit fertig) musste ich feststellen, dass sich die meisten
Webseiten zum Thema Webdesign auf bestimmte Sprachen spezialisieren. Ich werde versuchen Euch das herumsurfen
durch diverse Foren zu ersparen und Lösungen für bestimmte Probleme in der jeweils dafür geeignetsten Sprache zu liefern.
ALSO FRISCH ANS WERK!
<<< zurück II weiter >>>